Allgemeine Geschäftsbedingungen

Unsere Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmen. Diese Bedingungen gelten für alle Aufträge.

Stand: 19. August 2026

1. Geltungsbereich und Unternehmereigenschaft

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen ZwoTage GmbH i. G. (nachfolgend „Anbieter“) und dem Auftraggeber über die Erstellung, Anpassung und Betreuung von Websites sowie damit verbundene Zusatzleistungen.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB kommen nicht zustande; ein Verbraucherwiderrufsrecht besteht daher nicht.

Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

2. Vertragsschluss

Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Anfrage. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter eine Anfrage in Textform (E-Mail genügt) bestätigt oder mit der Leistungserbringung beginnt.

3. Leistungsumfang

Der Anbieter erstellt eine Website im vereinbarten Umfang. Sofern nicht anders vereinbart, umfasst das Basispaket:

  • bis zu fünf Unterseiten
  • individuelles Design auf Basis der Angaben des Auftraggebers
  • Erstellung der Texte durch den Anbieter
  • Optimierung für Smartphone, Tablet und Desktop
  • Kontaktformular und technische Grundeinrichtung
  • SEO-Grundoptimierung (Titel, Beschreibungen, Struktur)
  • zwei Korrekturschleifen

Nicht enthalten sind – soweit nicht ausdrücklich vereinbart – Kosten Dritter wie Domainregistrierung, Hosting, Lizenzen für Bilder und Schriften, Übersetzungen, Shop- oder Buchungssysteme sowie laufende Betreuung.

4. Fertigstellung innerhalb von zwei Werktagen

Der Anbieter stellt die Website innerhalb von zwei Werktagen fertig. Die Frist beginnt erst, wenn alle für die Umsetzung erforderlichen Informationen, Texte, Bilder, Logos und Zugänge vollständig vorliegen und die Vergütung – sofern Vorkasse vereinbart ist – eingegangen ist.

Verzögerungen, die auf fehlender Mitwirkung des Auftraggebers, auf Störungen bei Dritten (z. B. Domain- oder Hostinganbieter) oder auf höherer Gewalt beruhen, verlängern die Frist entsprechend.

5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle erforderlichen Inhalte und Zugänge rechtzeitig, vollständig und in nutzbarer Form bereit und benennt einen entscheidungsbefugten Ansprechpartner.

Der Auftraggeber sichert zu, dass er an allen überlassenen Inhalten (Texte, Bilder, Logos, Marken) die erforderlichen Rechte besitzt. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung dieser Zusicherung entstehen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.

6. Preise und Zahlung

Die Vergütung für das Basispaket beträgt einmalig 590 €. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.

Zusatzleistungen werden gesondert vereinbart und abgerechnet. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Zugang zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.

7. Abnahme und Korrekturen

Nach Fertigstellung stellt der Anbieter die Website zur Abnahme bereit. Der Auftraggeber prüft sie innerhalb von fünf Werktagen und erklärt die Abnahme oder benennt konkrete Mängel in Textform. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung oder wird die Website produktiv genutzt, gilt sie als abgenommen.

Im Basispaket sind zwei Korrekturschleifen enthalten. Weitergehende Änderungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden nach Aufwand oder nach gesonderter Vereinbarung abgerechnet.

8. Nutzungsrechte

Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber das zeitlich und räumlich unbeschränkte, nicht ausschließliche Recht, die erstellte Website für eigene Zwecke zu nutzen.

An eingesetzten Standardkomponenten, Bibliotheken, Vorlagen und Werkzeugen des Anbieters oder Dritter bestehen weiterhin die jeweiligen Rechte der Rechteinhaber; der Auftraggeber erhält insoweit ein einfaches Nutzungsrecht im Rahmen des Projekts.

9. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertraut) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

Der Anbieter schuldet keine bestimmten Platzierungen in Suchmaschinen, keine bestimmten Besucher-, Anfrage- oder Umsatzzahlen und keine ununterbrochene Verfügbarkeit von Leistungen Dritter (z. B. Hosting, Domain, Terminbuchung).

10. Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und nutzen sie nur für die Vertragsdurchführung.

Soweit der Anbieter im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Informationen zur Verarbeitung durch den Anbieter selbst enthält die Datenschutzerklärung.

11. Referenznennung

Der Anbieter darf die erstellte Website unter Nennung des Auftraggebers als Referenz auf eigenen Websites und in Angeboten zeigen. Der Auftraggeber kann dem jederzeit in Textform widersprechen.

12. Laufzeit und Kündigung optionaler Leistungen

Laufende Zusatzleistungen (z. B. Betreuung, Pflege, Hosting-Vermittlung) können von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist – soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist – der Sitz des Anbieters in Wetzlar.

Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.